# Onlineshop erstellen lassen: Kosten, Ablauf &amp; worauf es 2026 ankommt

*Quelle: https://www.provimedia.de/blog/onlineshop-erstellen-lassen · Stand: 2026-09-01*

> Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen, welches Shopsystem passt zu Ihrem Vorhaben und welche rechtlichen Pflichten gelten 2026? Dieser Leitfaden erklärt Shopsysteme, Kostenfaktoren, laufende Kosten, den Projektablauf und die wichtigsten Pflichten von Impressum bis Widerruf.

Einen **Onlineshop erstellen lassen** bedeutet 2026: Shopsystem wählen, Pflichtseiten korrekt aufsetzen und laufende Kosten einplanen. Die Spanne reicht vom günstigen Baukasten über Shopify und Shopware bis zur individuellen Entwicklung. Was sinnvoll ist, hängt von Sortiment, Wachstum und Budget ab – nicht von einer Pauschale.

## Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?

Verbindliche amtliche Durchschnittspreise für die Erstellung eines Onlineshops existieren nicht – der Preis ergibt sich aus Shopsystem, Designtiefe, Anzahl der Produkte, Schnittstellen (Warenwirtschaft, Zahlung, Versand) und dem Grad der Individualisierung. Ein Baukasten-Shop ist deutlich günstiger als eine maßgeschneiderte Lösung mit ERP-Anbindung, weil Funktionen vorkonfiguriert statt programmiert sind.

Sinnvoller als eine Pauschalzahl ist die Trennung in drei Kostenblöcke: **einmalige Erstellung** (Konzept, Design, Einrichtung, Datenpflege), **laufende Software- und Hosting-Kosten** und **Transaktionskosten** (Zahlungsgebühren). Jede Agentur kalkuliert die Erstellung individuell – die folgenden Angaben sind eine Marktbeobachtung (Stand: Juni 2026) und keine Preiszusage.

## Welches Shopsystem passt: Baukasten, Shopify, Shopware, WooCommerce oder individuell?

Das passende Shopsystem hängt davon ab, wie viele Produkte Sie führen, wie stark Sie wachsen wollen und wie viel Sie selbst pflegen möchten. Es gibt fünf gängige Wege, und jeder hat ein klares Einsatzprofil.

- **Baukasten** (z. B. integrierte Shop-Module von Website-Buildern): schnell startklar, geringe laufende Fixkosten, wenig Individualisierung – gut für kleine Sortimente und Tests.
- **Shopify**: gehostete SaaS-Lösung, schnell live, planbare Monatskosten. Der Tarif Basic kostet laut [Shopify-Preisseite (DE, Stand: Juni 2026)](https://www.shopify.com/de/preise) 36 Euro pro Monat bei monatlicher Zahlung bzw. 25 Euro bei jährlicher Zahlung; der Enterprise-Tarif Shopify Plus beginnt bei 2.100 Euro.
- **Shopware**: in Deutschland verbreitetes System mit kostenloser Community Edition. Die [Shopware Community Edition (Stand: Juni 2026)](https://www.shopware.com/de/community/community-edition/) ist quelloffen verfügbar – Kosten entstehen über Hosting, Erweiterungen und Umsetzung, nicht über eine Lizenz.
- **WooCommerce**: WordPress-Plugin, das selbst kostenlos (GPL-lizenziert) ist; ideal, wenn bereits eine WordPress-Website besteht. Kosten entstehen über Hosting, Theme und Plugins.
- **Individuelle Entwicklung**: maßgeschneiderter Shop für komplexe Prozesse, eigene Logik oder enge System-Integration – höchste Flexibilität, höchster Aufwand.

Variante

Lizenz-/Softwarekosten

Eignung

Baukasten

monatliche Paketgebühr

kleine Sortimente, schneller Start

Shopify Basic

36 Euro/Monat (mtl.) bzw. 25 Euro (jährl.)

schnelles Wachstum, wenig Eigenwartung

Shopify Plus

ab 2.100 Euro

große Händler, Enterprise

Shopware CE

kostenlos (Community Edition)

deutscher Markt, mittlere bis große Shops

WooCommerce

kostenlos (Plugin)

bestehende WordPress-Sites

Individuell

projektabhängig

komplexe Prozesse, Sonderlogik

Stand: Juni 2026; Lizenzangaben laut Hersteller-Primärquellen. „Kostenlos“ heißt: keine Lizenzgebühr – Hosting, Erweiterungen und Umsetzung kosten weiterhin.

## Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?

Nach dem Launch fallen unabhängig vom Shopsystem regelmäßige Kosten an, die im Erstangebot oft untergehen. Wer nur den Erstellungspreis vergleicht, übersieht den größeren Posten über die Jahre.

- **Hosting und Domain**: bei selbstgehosteten Systemen wie Shopware oder WooCommerce; bei SaaS-Lösungen wie Shopify im Tarifpreis enthalten.
- **Software-Lizenz oder Tarif**: z. B. die monatliche Shopify-Gebühr; bei Open-Source-Systemen entfällt sie, dafür kommen kostenpflichtige Erweiterungen hinzu.
- **Zahlungsgebühren**: pro Transaktion über Payment-Provider – ein laufender, umsatzabhängiger Posten.
- **Wartung und Updates**: Sicherheitsupdates, Plugin-Pflege, Backups – besonders relevant bei selbstgehosteten Systemen.
- **Weiterentwicklung**: neue Funktionen, Marketing-Integrationen, Performance-Optimierung.

Faustregel als Marktbeobachtung (Stand: Juni 2026): Über drei bis fünf Jahre übersteigen die laufenden Kosten häufig die einmalige Erstellung. Planen Sie den Betrieb von Anfang an mit, statt nur den Startpreis zu betrachten – eine Einordnung dazu finden Sie auch in unserem Beitrag [Was kostet eine Website](/blog/was-kostet-eine-website).

## Wie läuft die Erstellung eines Onlineshops ab?

Ein Shop-Projekt durchläuft in der Regel fünf Phasen – unabhängig davon, ob Sie es selbst umsetzen oder erstellen lassen. Wer die Phasen kennt, kann Angebote besser einordnen und den eigenen Aufwand realistisch einschätzen.

1. **Konzept und Anforderungen**: Sortiment, Zielgruppe, Zahlungs- und Versandarten, Schnittstellen, Shopsystem-Wahl.
2. **Design und Aufbau**: Shop-Theme, Markenauftritt, Struktur der Kategorien, mobile Optimierung.
3. **Einrichtung und Daten**: Produkte, Bilder, Texte, Steuersätze, Versandregeln, Pflichtseiten.
4. **Integration und Test**: Zahlungsanbieter, Versanddienstleister, Warenwirtschaft; Testbestellungen, mobile Tests.
5. **Launch und Betrieb**: Veröffentlichung, Monitoring, Marketing, laufende Pflege und Weiterentwicklung.

Wenn Sie einen Onlineshop oder ein komplexeres Portal erstellen lassen möchten, begleiten wir Sie über alle Phasen – von der Systemwahl bis zum Betrieb. Mehr dazu auf unserer Seite [Portal-Entwicklung](/leistungen/portal-entwicklung).

## Welche rechtlichen Pflichten gelten 2026 für einen Onlineshop?

Ein Onlineshop in Deutschland unterliegt mehreren gesetzlichen Pflichten, die schon zum Launch erfüllt sein müssen – sonst drohen Abmahnungen. Die wichtigsten Pflichten ergeben sich aus dem BGB, dem Digitale-Dienste-Gesetz und dem Verpackungsgesetz (Quelle: [gesetze-im-internet.de, Stand: Juni 2026](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html)).

- **Impressum**: Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz).
- **Widerrufsrecht**: Anspruch der Verbraucher nach § 312g BGB; die 14-tägige Widerrufsfrist ergibt sich aus § 355 Abs. 2 BGB – samt Widerrufsbelehrung.
- **Button-Lösung**: Der Bestell-Button muss eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisen (§ 312j BGB), etwa „zahlungspflichtig bestellen“.
- **Cookies und Einwilligung**: Einwilligung vor dem Setzen nicht notwendiger Cookies nach § 25 TDDDG.
- **Verpackungsregister**: Registrierung bei LUCID nach dem Verpackungsgesetz (VerpackG) für versandte Verpackungen.

Hinzu kommen Datenschutzerklärung (DSGVO), korrekte Preisangaben und AGB. Diese Aufstellung ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung – lassen Sie die konkrete Umsetzung anwaltlich prüfen.

## Onlineshop selbst bauen oder Agentur beauftragen?

Die Entscheidung hängt von Budget, Zeit und Komplexität ab – nicht von einer pauschalen Empfehlung. Selbst bauen spart Geld und gibt volle Kontrolle, kostet aber Zeit und setzt technisches sowie rechtliches Know-how voraus.

Ein Baukasten oder Shopify eignen sich gut für den Selbstbau bei kleinem Sortiment und Standardanforderungen. Sobald Schnittstellen zur Warenwirtschaft, komplexe Produktlogik, viele Varianten oder individuelles Design ins Spiel kommen, spart eine erfahrene Agentur Zeit und Fehler – gerade bei den rechtlichen Pflichten und der Performance. Eine Mischform ist verbreitet: Agentur baut auf, Sie pflegen anschließend selbst.

## Woran erkenne ich eine gute Shop-Agentur?

Eine gute Agentur macht Leistungen, Kosten und Verantwortlichkeiten transparent – bevor der erste Code geschrieben wird. Achten Sie weniger auf den niedrigsten Startpreis als auf Klarheit über den Gesamtaufwand.

- **Systemempfehlung mit Begründung**: passend zu Ihrem Sortiment, nicht zum Lieblingssystem der Agentur.
- **Transparente Kostenstruktur**: Erstellung, laufende Kosten und Wartung getrennt ausgewiesen.
- **Rechtssicherheit eingeplant**: Pflichtseiten, Button-Lösung, Cookie-Consent von Anfang an berücksichtigt.
- **Referenzen und Eigentum**: nachvollziehbare Projekte; Sie behalten Zugang zu Domain, Hosting und Daten.
- **Plan für danach**: Wartung, Updates und Weiterentwicklung sind geklärt, nicht offen.

## Wie groß ist der E-Commerce-Markt in Deutschland 2026?

Der deutsche Online-Handel wächst weiter – das ist der Grund, warum ein professioneller Shop sich lohnen kann. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert für 2026 einen Umsatz im Online-Handel von 96,3 Milliarden Euro (Quelle: [HDE E-Commerce, Stand: Juni 2026](https://einzelhandel.de/presse/zahlenfaktengrafiken/861-online-handel/1889-e-commerce-umsaetze)).

Das wachsende Marktvolumen erhöht zwar die Chancen, aber auch den Wettbewerb. Ein durchdachtes Shopsystem, sauberes Design und rechtssichere Umsetzung sind daher kein Luxus, sondern Voraussetzung, um in diesem Markt sichtbar zu bleiben.

## Häufige Fragen zum Onlineshop erstellen lassen

### Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?

Eine pauschale Zahl gibt es nicht – der Preis hängt von Shopsystem, Designtiefe, Produktanzahl und Schnittstellen ab. Trennen Sie einmalige Erstellung, laufende Software-/Hostingkosten und Transaktionsgebühren. Die Angaben in diesem Artikel sind eine Marktbeobachtung (Stand: Juni 2026) und keine Preiszusage.

### Welches Shopsystem ist das beste?

Es gibt kein „bestes“ System, nur ein passendes. Baukasten und Shopify eignen sich für schnellen Start, Shopware und WooCommerce sind in der Basis kostenlos und stark für den deutschen Markt, individuelle Entwicklung lohnt bei komplexen Prozessen. Entscheidend sind Sortiment, Wachstum und Eigenwartung.

### Ist Shopware oder WooCommerce wirklich kostenlos?

Die Software ist kostenlos: Die Shopware Community Edition und das WooCommerce-Plugin sind quelloffen lizenziert. Kosten entstehen jedoch über Hosting, kostenpflichtige Erweiterungen, Theme und Umsetzung – „kostenlos“ bezieht sich nur auf die Lizenz.

### Wie lange dauert die Erstellung eines Onlineshops?

Die Dauer hängt von Systemwahl, Produktanzahl und Individualisierung ab. Ein Baukasten- oder Standard-Shopify-Shop kann in Tagen bis wenigen Wochen stehen; individuelle Entwicklungen mit Schnittstellen dauern entsprechend länger. Daten-, Bild- und Textpflege sind oft der zeitintensivste Teil.

### Welche rechtlichen Pflichten muss mein Onlineshop erfüllen?

Zu den Pflichten zählen Impressum (§ 5 DDG), das Widerrufsrecht nach § 312g BGB mit 14-tägiger Frist nach § 355 Abs. 2 BGB, die Button-Lösung (§ 312j BGB), Cookie-Einwilligung (§ 25 TDDDG) und die LUCID-Registrierung nach Verpackungsgesetz, dazu DSGVO-Datenschutzerklärung und AGB. Lassen Sie die Umsetzung anwaltlich prüfen – dies ist keine Rechtsberatung.

### Brauche ich für jeden Shop ein Impressum?

Ja. Geschäftsmäßige Onlineshops benötigen eine Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG. Das Impressum muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein.

### Sollte ich den Shop selbst bauen oder erstellen lassen?

Für kleine Sortimente mit Standardanforderungen ist Selbstbau über Baukasten oder Shopify gut machbar. Bei Schnittstellen, vielen Varianten, individuellem Design oder hohen Rechtsanforderungen spart eine Agentur Zeit und reduziert Fehler. Eine Mischform – Agentur baut, Sie pflegen – ist verbreitet.

## Quellen

- [Shopify – Preisseite (DE)](https://www.shopify.com/de/preise), Stand: Juni 2026 (Basic 36 Euro/Monat mtl. bzw. 25 Euro jährl., Plus ab 2.100 Euro).
- [Shopware – Community Edition](https://www.shopware.com/de/community/community-edition/) sowie WooCommerce (GPL), Stand: Juni 2026 (Software kostenlos).
- [gesetze-im-internet.de – § 312j BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312j.html) u. a. (Impressum § 5 DDG, Widerrufsrecht § 312g BGB mit Frist nach § 355 Abs. 2 BGB, Button § 312j BGB, Cookies § 25 TDDDG, VerpackG/LUCID), Stand: Juni 2026.
- [HDE – E-Commerce-Umsätze](https://einzelhandel.de/presse/zahlenfaktengrafiken/861-online-handel/1889-e-commerce-umsaetze), Stand: Juni 2026 (Prognose Online-Handel 2026: 96,3 Mrd. Euro).

*Hinweis: Dieser Beitrag bietet eine allgemeine, unverbindliche Orientierung und stellt weder eine Angebots- oder Preiszusage noch eine Rechtsberatung dar. Preise und Marktzahlen sind volatil (Stand: Juni 2026); für die rechtssichere Umsetzung Ihres Shops ziehen Sie bitte fachkundigen Rat hinzu.*

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Kanonische Version: <https://www.provimedia.de/blog/onlineshop-erstellen-lassen>
