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LLM-API-Kostenrechner

Was kostet die GPT-, Claude- oder Gemini-API? Anfragen und Tokens eingeben, Monatskosten in USD und Euro vergleichen – kostenlos und ohne Anmeldung.

Anwendungsfall

Modelle vergleichen

GPT-5 mini

OpenAI

Günstigstes Modell
8,00 $7,04 €

Claude Haiku 4.5

Anthropic

× 2,9
23,00 $20,24 €

Mistral Large

Mistral

× 4,3
34,00 $29,92 €

GPT-5

OpenAI

× 5,0
40,00 $35,20 €

Gemini 2.5 Pro

Google

× 5,0
40,00 $35,20 €

Claude Sonnet 5

Anthropic

× 8,6
69,00 $60,72 €

Claude Opus 4.8

Anthropic

× 14,4
115,00 $101,20 €

Listenpreise der Anbieter, Stand: 14. Juli 2026 · EUR-Umrechnung ≈ Kurs 0,88 (Stand: 14. Juli 2026) · ohne Rabatte durch Caching oder Batch-Verarbeitung · alle Angaben ohne Gewähr.

Was sind Tokens?

Ein Token ist die kleinste Abrechnungseinheit eines Sprachmodells – im Deutschen entspricht ein Token grob 3 bis 4 Zeichen. Eine DIN-A4-Seite Text mit rund 3.000 Zeichen sind damit etwa 750 bis 1.000 Tokens.

Wichtig für die Kostenrechnung: Input-Tokens (Ihr Prompt inklusive Kontext) und Output-Tokens (die Antwort des Modells) werden getrennt gezählt und unterschiedlich bepreist. Wer die Kosten einer LLM-Anwendung realistisch einschätzen will, muss deshalb beide Seiten im Blick behalten – nicht nur die eigene Anfrage, sondern auch die erwartete Antwortlänge.

Preismodelle der Anbieter

Alle großen Anbieter rechnen in US-Dollar pro 1 Million Tokens ab, und bei jedem Modell ist der Output deutlich teurer als der Input – bei den verglichenen Modellen um den Faktor 3 bis 8. Drei Modellklassen stehen zur Wahl: Frontier-Modelle wie die Claude-Opus-Klasse (5 USD Input / 25 USD Output), Mittelklasse-Modelle wie die Claude-Sonnet-Klasse (3 / 15 USD) oder GPT-5.x (1,25 / 10 USD), und Effizienz-Modelle wie Claude Haiku 4.5 (1 / 5 USD) oder GPT-5 mini (0,25 / 2 USD).

Der Vergleichsrechner oben zeigt alle Modelle nebeneinander samt aktuellem Preisstand – so sehen Sie auf einen Blick, welches Modell für Ihren konkreten Anwendungsfall am wirtschaftlichsten ist.

Versteckte Kostenfaktoren: Caching, Batch & Co.

Die reine Token-Rechnung ist nur die halbe Wahrheit. Prompt-Caching rabattiert wiederholte Prompt-Teile teils erheblich, und Batch-APIs bieten bei asynchroner Verarbeitung typischerweise rund 50 % Rabatt gegenüber Echtzeit-Anfragen. Ohne diese Hebel zahlen Sie oft mehr als nötig.

Umgekehrt treiben lange System-Prompts und RAG-Kontexte die Kosten in die Höhe, weil sie bei jeder einzelnen Anfrage erneut abgerechnet werden. Agenten-Workflows mit mehreren Tool-Aufrufen multiplizieren den Tokenverbrauch pro Nutzeranfrage zusätzlich, und auch Wiederholungsversuche bei Fehlern schlagen auf die Rechnung durch.

Wann lohnt sich welches Modell?

Die Grundregel lautet: einfache, hochvolumige Aufgaben wie Klassifikation, FAQ-Chat oder Textextraktion gehören auf ein Effizienz-Modell, komplexes Reasoning oder anspruchsvolle Code-Aufgaben auf ein Frontier-Modell. Der Unterschied ist erheblich: Bei einem identischen Chatbot-Workload mit 10.000 Anfragen pro Monat kostet Claude Haiku 4.5 rund 23 US-Dollar, die Claude-Opus-Klasse dagegen rund 115 US-Dollar – Faktor 5 für dieselbe Aufgabe.

Wer nicht sauber routet und alles über ein teures Modell laufen lässt, zahlt also ein Vielfaches, ohne einen entsprechenden Qualitätsgewinn zu erhalten.

Kostenoptimierung im KI-Projekt

Optimieren Sie erst, nachdem Sie gemessen haben – der Rechner oben liefert dafür die Ausgangszahlen. Die wirksamsten Hebel in der Reihenfolge ihres Effekts: ein kleineres Modell oder Model-Routing einsetzen, Prompt-Caching für wiederkehrende Inhalte nutzen, System-Prompts kürzen, die Output-Länge begrenzen und Batch-Verarbeitung für alles, was nicht in Echtzeit laufen muss.

Wer eine KI-Integration von Anfang an mit diesen Hebeln plant, spart oft einen zweistelligen Prozentsatz der laufenden API-Kosten. Bei der kosteneffizienten Konzeption solcher Integrationen unterstützt Sie eine erfahrene Beratung.

Häufige Fragen

Was kostet die ChatGPT-API pro Monat?

Das hängt von Anfragen und Token-Volumen ab. Beispiel: Ein Chatbot mit 10.000 Anfragen pro Monat (durchschnittlich 800 Input- und 300 Output-Tokens je Anfrage) kostet mit GPT-5 (1,25 USD Input / 10 USD Output pro 1 Mio. Tokens) rund 40 US-Dollar im Monat, mit GPT-5 mini rund 8 US-Dollar. Die Formel: Anfragen × (Input-Tokens ÷ 1 Mio. × Input-Preis + Output-Tokens ÷ 1 Mio. × Output-Preis).

Wie berechnen sich die Kosten einer LLM-API?

Alle großen Anbieter rechnen pro Token ab, getrennt nach Input (Ihr Prompt inklusive Kontext) und Output (die Antwort des Modells). Output-Tokens sind dabei deutlich teurer als Input-Tokens — bei den gängigen Modellen um den Faktor 3 bis 8. Die Monatskosten ergeben sich aus: Anzahl der Anfragen × (Input-Tokens ÷ 1 Mio. × Input-Preis + Output-Tokens ÷ 1 Mio. × Output-Preis). Genau diese Rechnung führt der Rechner oben für alle ausgewählten Modelle gleichzeitig aus.

Was ist ein Token und wie viele Tokens hat ein Text?

Ein Token ist die kleinste Abrechnungseinheit eines Sprachmodells — im Deutschen entspricht ein Token grob 3 bis 4 Zeichen. Eine DIN-A4-Seite Text mit rund 3.000 Zeichen sind etwa 750 bis 1.000 Tokens. 1 Million Tokens — die übliche Preiseinheit der Anbieter — entsprechen damit ungefähr 1.000 bis 1.300 Seiten Text.

Welches LLM ist am günstigsten?

Für einfache, hochvolumige Aufgaben sind Effizienz-Modelle am günstigsten: GPT-5 mini (0,25 USD Input / 2 USD Output pro 1 Mio. Tokens) und Claude Haiku 4.5 (1 USD / 5 USD). Frontier-Modelle wie die Claude-Opus-Klasse (5 USD / 25 USD) lohnen sich nur für komplexes Reasoning oder anspruchsvolle Code-Aufgaben. Beim identischen Chatbot-Workload mit 10.000 Anfragen pro Monat liegt der Unterschied bei 23 US-Dollar (Haiku 4.5) gegenüber 115 US-Dollar (Opus-Klasse) — Faktor 5.

Wie kann ich meine LLM-API-Kosten senken?

Die fünf wirksamsten Hebel: Erstens ein kleineres Modell oder Model-Routing einsetzen — einfache Teilaufgaben ans günstige Modell, nur komplexe ans teure. Zweitens Prompt-Caching nutzen: wiederholte Prompt-Teile werden je nach Anbieter mit bis zu 90 Prozent Rabatt abgerechnet. Drittens Batch-APIs für Nicht-Echtzeit-Jobs verwenden (typischerweise rund 50 Prozent Rabatt). Viertens System-Prompts und mitgeschickten Kontext kürzen, denn Input-Tokens zahlen bei jeder Anfrage erneut ein. Fünftens die Output-Länge begrenzen, weil Output-Tokens am teuersten sind.

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