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ROAS-Rechner

Berechnen Sie ROAS, Break-even-ROAS und Werbegewinn in Sekunden – kostenlos, ohne Anmeldung. Inklusive POAS und klarer Einordnung: profitabel oder nicht.

Optional – für Break-even-ROAS, Werbegewinn und POAS.

Geben Sie Werbeausgaben und Werbe-Umsatz ein – ROAS und die Profitabilitäts-Einordnung erscheinen sofort.

ROAS vs. ROI: der Unterschied in einer Minute

Der ROAS (Return on Advertising Spend) berechnet sich als Umsatz geteilt durch Werbeausgaben: 4.000 € Umsatz aus 1.000 € Werbebudget ergeben einen ROAS von 4,0 bzw. 400 %. Ob dieser Wert gut ist, entscheidet allein Ihre Deckungsbeitrags-Marge – deshalb zeigt dieser Rechner auch Break-even-ROAS, Werbegewinn und POAS.

Der ROAS ist rein umsatzbasiert und kennt keine Kosten außer den Werbeausgaben selbst. Der ROI dagegen misst den tatsächlichen Gewinn im Verhältnis zu den Kosten. Das kann täuschen: Ein beeindruckender ROAS von 3,0 kann bei niedriger Marge trotzdem ein Verlustgeschäft sein, weil die Waren- oder Leistungskosten den vermeintlichen Erfolg auffressen. Wer sein Budget nur nach ROAS berechnet, ohne die Marge einzubeziehen, steuert im Blindflug.

Warum der Break-even-ROAS wichtiger ist als der ROAS

Der Break-even-ROAS ist der Wert, ab dem eine Kampagne überhaupt kostendeckend läuft – er berechnet sich als 1 geteilt durch Ihre Deckungsbeitrags-Marge. Bei 30 % Marge liegt der Break-even-ROAS bei 3,33: Erst oberhalb dieses Werts verdient die Kampagne Geld, darunter zahlen Sie bei jedem Verkauf drauf.

Ein ROAS ohne diesen Margen-Kontext ist als Steuerungsgröße praktisch wertlos – zwei Unternehmen mit identischem ROAS 4,0 können eines profitabel und eines defizitär sein, je nachdem, wie hoch ihre jeweilige Marge liegt.

POAS: Gewinn statt Umsatz pro Werbe-Euro

POAS steht für Profit on Ad Spend und rechnet die Marge direkt ein: POAS = (Umsatz × Marge) geteilt durch Werbeausgaben. Ein POAS über 1,0 bedeutet, dass die Kampagne nach Abzug der Waren- oder Leistungskosten tatsächlich profitabel ist – nicht nur umsatzstark.

Weil der POAS die Marge bereits enthält, gilt er als ehrlichere Steuerungsgröße als der reine ROAS: Er beantwortet direkt die Frage, die eigentlich zählt – bleibt am Ende Gewinn übrig?

Welcher ROAS ist gut? Eine ehrliche Branchen-Einordnung

Einen pauschal guten ROAS gibt es nicht – entscheidend ist Ihre eigene Marge. Handel und E-Commerce mit schmalen Margen brauchen tendenziell hohe ROAS-Werte, um profitabel zu bleiben, während Dienstleister und Software-Anbieter mit hohen Deckungsbeiträgen bereits bei deutlich niedrigeren ROAS-Werten Gewinn erzielen.

Bei der Neukundengewinnung darf der ROAS zeitweise auch unter dem Break-even liegen, wenn der Kundenlebenszeitwert (LTV) über mehrere Bestellungen hinweg gerechnet wird – ein einzelner Erstkauf muss die Werbekosten nicht zwingend sofort decken. Liegt Ihr ROAS dauerhaft unter dem Break-even, lohnt sich ein Blick auf Ihre Kampagnenstruktur und Zielgruppenansprache im Rahmen einer Performance-Marketing-Beratung.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den ROAS?

Der ROAS (Return on Advertising Spend) berechnet sich als Werbe-Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. Beispiel: 4.000 € Umsatz aus 1.000 € Werbebudget ergeben einen ROAS von 4,0 – jeder eingesetzte Werbe-Euro bringt 4 € Umsatz zurück. Als Prozentwert ausgedrückt sind das 400 %.

Was ist ein guter ROAS?

Einen pauschal guten ROAS gibt es nicht – entscheidend ist Ihre Deckungsbeitrags-Marge. Ein ROAS von 4,0 ist bei 40 % Marge profitabel, bei 20 % Marge dagegen ein Verlustgeschäft. Als Faustregel gilt: Ihr ROAS sollte deutlich über dem Break-even-ROAS liegen, also über 100 geteilt durch Ihre Marge in Prozent. Händler mit schmalen Margen brauchen daher einen höheren ROAS als Software- oder Dienstleistungsanbieter mit hohen Deckungsbeiträgen.

Was ist der Break-even-ROAS?

Der Break-even-ROAS ist der ROAS, ab dem eine Werbekampagne kostendeckend läuft. Er berechnet sich als 1 geteilt durch die Deckungsbeitrags-Marge: Bei 30 % Marge liegt der Break-even-ROAS bei 3,33 – erst oberhalb dieses Werts verdient die Kampagne Geld. Liegt Ihr ROAS darunter, zahlen Sie bei jedem Verkauf drauf.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?

Der ROAS misst den Umsatz pro Werbe-Euro (Umsatz geteilt durch Werbeausgaben), der ROI misst den Gewinn im Verhältnis zu den Kosten (Gewinn minus Kosten, geteilt durch Kosten). Ein hoher ROAS kann deshalb einen Verlust verschleiern: Wer bei 20 % Marge einen ROAS von 3,0 erzielt, macht trotz beeindruckender Kennzahl Verlust. Der ROI berücksichtigt Margen und weitere Kosten, der ROAS nicht.

Was bedeutet POAS?

POAS steht für Profit on Ad Spend und misst den Deckungsbeitrag pro Werbe-Euro: POAS = (Umsatz × Marge) geteilt durch Werbeausgaben. Ein POAS über 1,0 bedeutet, dass die Kampagne nach Abzug der Waren- bzw. Leistungskosten profitabel ist. Der POAS gilt als ehrlichere Steuerungsgröße als der ROAS, weil er die Marge direkt einrechnet.

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